Jonas Mohamed Osman AbdelghafourQuantica Risk Modelling

Naturkatastrophenschäden: Lehren für die Modellierung

Hohe versicherte Schäden entstehen zunehmend nicht nur durch seltene Großereignisse, sondern durch die Häufung mittlerer Ereignisse.

Kernaussage

Sekundärgefahren wie Unwetter, Hagel, Überschwemmung und Waldbrand prägen die Schadenlast stärker, als traditionelle Modellschwerpunkte vermuten lassen.

Was sich geändert hat

Exponierungswachstum, Werteverdichtung und Inflation verstärken die Wirkung physischer Gefahren zusätzlich zum Klimatrend.

Bedeutung für Finanzinstitute

Bepreisung, Rückversicherungsstruktur und Kapitalbedarf sollten die Frequenzkomponente ausdrücklich adressieren.

Schadenerfahrung und Modellannahmen müssen regelmäßig gegeneinander geprüft werden.

Bezug zum Quantica Climate Risk Model

Öffentlich relevant ist der Anwendungsnutzen – Priorisierung, Sensitivität, Entscheidungsunterstützung –, nicht die Modellmechanik.

Fazit

Wer nur Spitzenereignisse modelliert, unterschätzt die Summe der mittleren.

Quellen und weiterführende Informationen

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