Kernaussage
Öffentliche Schätzungen physischer Schäden decken nicht alle Wirkungskanäle ab. Ergebnisse sollten daher als untere Orientierung behandelt und in Entscheidungen mit expliziten Vorbehalten versehen werden.
Was sich geändert hat
Die aktualisierten Hinweise machen deutlich, dass Schadensfunktionen, regionale Auflösung, Anpassungsannahmen und Extremereignisse die Ergebnisse stark beeinflussen.
Wer diese Punkte nicht benennt, erzeugt eine Scheinpräzision, die im Aufsichtsdialog nicht trägt.
Bedeutung für Finanzinstitute
Kapital-, Kreditvergabe- und Zeichnungsentscheidungen sollten Sensitivitäten gegenüber den kritischen Annahmen zeigen, nicht nur einen Zentralwert.
Die unabhängige Validierung sollte prüfen, ob Grenzen konsistent kommuniziert und in Limiten oder Puffern berücksichtigt werden.
Bezug zum Quantica Climate Risk Model
Das Quantica Climate Risk Model wird so eingesetzt, dass Unsicherheit sichtbar bleibt: dokumentierte Annahmen, benannte Wissenslücken und Entscheidungen, die gegenüber diesen Lücken robust sind. Methodische Details bleiben vertraulich.
Fazit
Unvollständige Schätzungen sind nutzbar – aber nur, wenn ihre Grenzen Teil der Entscheidungsunterlage sind.
Quellen und weiterführende Informationen
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